Motorschaden – zahlt die Vollkasko?

Schäden am Fahrzeug durch Vandalismus, Unwetter oder Unfälle sind in der Regel ein Fall für die Vollkaskoversicherung. Doch zahlt diese auch bei einem Motorschaden? Unsere Erfahrung lässt als Antwort nur ein klares „Jein“ zu. Worauf es hierbei ankommt und welche Möglichkeiten Sie haben, erfahren Sie in diesem Artikel.

Zahlt die Vollkasko bei einem Motorschaden?

Betriebs-  oder Unfallschaden?

Motorschaden ist nicht gleich Motorschaden, zumindest aus dem Blickwinkel einer Vollkaskoversicherung. Diese schaut ganz genau hin, wenn es um die Abgrenzung von Unfallschaden und Betriebsschaden geht. Letzterer ist nämlich in vielen Vollkasko-Verträgen nicht mitversichert. Ein Unfall ist per Definition nach den allgemeinen Versicherungsbedingungen ein „unmittelbar von außen her plötzlich mit mechanischer Gewalt auf das Fahrzeug einwirkendes Ereignis“. Liegt die Ursache des Motorschadens also etwa im altersbedingten Verschleiß, Ölmangel, einem defekten Kühler oder in zu hochtourigem Fahrverhalten, kann von einem Unfallschaden also nicht die Rede sein.

Wann zahlt die Vollkasko?

So ärgerlich es für Fahrerinnen und Fahrer auch ist: Hat der Motor das Ende seiner Tage erreicht, so handelt es sich dabei meist um einen Betriebsschaden, der nicht von der Vollkaskoversicherung übernommen wird, es sei denn, sie wurden bei Vertragsabschluss mit abgedeckt. Hierbei kann es sich auch lohnen, eventuelle Folgeschäden durch Marderbisse mit einzuschließen – man denke dabei etwa an den möglichen Verlust von Kühlflüssigkeit. Aber in welchen Fälle kann eigentlich ein Motordefekt durch einen Unfallschaden eintreten?

Beispiel Nr.1:

Motorschaden als Unfallschaden

Angenommen, ein Fahrzeug gerät nach einem Crash oder einem Ausweichmanöver seitlich schräg in einen Straßengraben. Der Motor läuft allerdings noch weiter und die Schräglage ist so stark, dass dieser nicht mehr mit ausreichend Motoröl versorgt werden kann.

Beispiel Nr.2:

Motorschaden durch Wasserschlag

Während eines Unwetters möchte ein Fahrzeughalter seinen Pkw in Sicherheit bringen und auf dem Fahrtweg zur Garage durchquert er eine tiefe Wasserlache. Wasser anstatt Luft wird angesaugt, welches schließlich in den Motor gerät und diesem den Exitus beschert. Im beschriebenen Wasserschlag-Fall sollten Sie Ihr Fahrzeug Vollkasko versichert haben: Da Sie mit der Fahrt durch die Überschwemmung den Motorschaden selbst verursacht hätten, würde die Teilkasko diesen nämlich nicht übernehmen.

Reparaturkosten versichern als Alternative

Wer die unerwartet hohen Reparaturkosten im Falle eines Motorschadens fürchtet, kann ebenso über eine Reparaturkostenversicherung nachdenken. Diese übernimmt dann die vollen Lohn- und Materialkosten. Weitere Vorteile liegen außerdem in der besseren Kalkulierbarkeit der allgemeinen Fahrzeugkosten und einem minimierten Risiko für unerwartete finanzielle Belastungen – auch über Reparaturen abseits eines Motorschadens. Natürlich gilt auch hier: Die Versicherungsbedingungen genau lesen und im Zweifel nachfragen, welche Kosten übernommen werden und ob es Einschränkungen gibt.

Fazit: Je nachdem, ob ein Unfall- oder Betriebsschaden vorliegt, übernimmt die Vollkasko den Motorschaden in der Regel. Hier sollten Sie aber genau erörtern, was mit Ihrer Versicherung abgedeckt ist. Gegebenenfalls kann auch eine Reparaturkostenversicherung interessant sein. Sollte Ihre Versicherung im Falle eines Motorschadens jedoch nicht zahlen, bleibt Ihnen neben der Entsorgung auf eigene Kosten auch die Möglichkeit, sich an unseren Ankauf zu wenden und noch einen fairen Preis für Ihr Fahrzeug zu erhalten.

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